Arme Kinder werden mit Ausgrenzug groß

Veröffentlicht am 30.06.2008 in Ratsfraktion

Das Thema "Kinderarmut" beschäftigt auch die SPD-Kreistagsfraktion:
Bereits im April hatte Kreisrätin Carolin Braun in der Haushaltsrede einen Antrag der SPD angekündigt, um bei Hartz IV Empfängern mit Kindern im Landkreis eine Verbesserung zu erreichen.

"Gerade zum Schulanfang sind die Belastungen für die Familien mit Kindern besonders groß", sagte Carolin Braun.

Auch ohne Büchergeld sind viele Ausgaben nötig und deshalb will die SPD Fraktion eine Gutscheinaktion für Familien durchsetzen. "Da reicht das monatliche Geld einfach nicht aus", erläuterte Braun. Kinder aus armen Familien würden zunehmend auch von sozialen Aktionen ausgegrenzt: "Schulausflüge sind teuer, Vereinsbeiträge oft schon ein Problem, oder gar Kinobesuche oder mal eine Pizza."

In Bayern sind immerhin rund 160.000 Kinder und Jugendliche offiziell als "arm" eingestuft.

Das sei nichts, wovor man die Augen verschließen dürfe.

Bürgermeister Helmut Himmler kündigte an, dass der Antrag nur ein erster Schritt sei, dem weitere folgen werden.

Die SPD plane einen runder Tisch mit allen Sozialen Einrichtungen, um ein Konzept gegen Armut im Landkreis zu erarbeiten.

Bereits nächste Woche hat die SPD Fraktion einen Termin in der Förderschule in Parsberg.

Die Parsberger Kreisräte Erwin Jung und Jutta Spengler hatte diesen Besuch angeregt, nachdem ihnen zu Ohren gekommen war, dass es dort Schwierigkeiten gäbe, die Mittagsverpflegung der Schüler zu finanzieren.

 
 

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