Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg - Regensburg abgelehnt

Veröffentlicht am 20.10.2011 in Umwelt & Verkehr

Auf Unverständnis stößt bei MdL Reinhold Strobl (SPD) die Ablehnung eines von seinem Kollegen Reinhold Perlak initiierten Antrags hinsichtlich des Ausbaus der Bahnstrecke Nürnberg – Regensburg – Straubing – Passau und Verdichtung überregionaler An- und Verbindungen und des barrierefreien Ausbaus der Bahnhöfe entlang dieser Strecken. In diesem Antrag wurde die Staatsregierung aufgefordert, sich im Zusammenwirken mit der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass Mittel hierfür bereitgestellt würden. Gefordert wurde auch ein barrierefreier Ausbau der Bahnhöfe entlang dieser Strecken mit entsprechendem P & R-Angebot. Diese Maßnahmen sollten wieder in den vordringlichen Bedarfsplan aufgenommen werden.

Begründet wurde der Antrag damit, dass die DB im Fernverkehr einen fortwährenden Rückzug aus den Regionen vollziehe. Die Strecken würden immer mehr ausgedünnt. Auch der Zustand der Bahnhöfe sei nicht optimal. Damit alle Menschen in der Region das Angebot des ÖPNV entsprechend nutzen können, sei es erforderlich, dass auch Mobilitätsbehinderten, Rollstuhlfahrern oder Eltern mit Kinderwagen ein barrierefreier Zugang ermöglicht werde. Diese Maßnahmen (Aufzüge, Rampen, Bahnsteigerhöhungen …) würden auch die Bequemlichkeit und Akzeptanz der übrigen Reisenden erhöhen.

Warum dieser Antrag im Haushaltsausschuss am 19. November abgelehnt wurde, könne er, so Strobl (Mitglied im Haushaltsausschuss), nicht nachvollziehen. Er bedauert, dass sich auch die Freien Wähler und die Grünen hier enthalten hätten. Nichtsdestotrotz werde die SPD weiterhin für eine Verbesserung für die Bahnkunden arbeiten.

 
 

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