
Kreisrat Stefan Großhauser
Gut gelaunt traf sich der SPD-Kreisvorstand im Mittleren Ganskeller in Neumarkt . Das großartige Ergebnis der Wahlen in Hamburg für die SPD war natürlich auch Anlass zur Freude bei den Genossen, aber es hat laut Josef Schlierf aus Seubersdorf mehr zu bedeuten: "Mit Olaf Scholz hat in Hamburg einer gewonnen, der gewissenhaft und fleißig seine Arbeit gemacht hat. Das wurde von den Wählerinnen und Wählern honoriert, obwohl er nicht dauernd eine Menge Wind um seine eigene Person gemacht hat. Das ist ein ermutigendes Signal."
Hauptthema war allerdings die Frage, ob das Willibald-Gluck-Gymnasium neu gebaut oder saniert werden solle. Kreisrat Stefan Großhauser aus Freystadt als Ausschussmitglied hatte über den Stand der Überlegungen berichtet. Offenbar befürwortet die CSU-Fraktion einen Neubau in unmittelbarer Nähe des jetzigen Standorts mit der Begründung, dass dies kaum teurer sei als eine Sanierung und damit der Verkehr entlastet werde. Vor allem letzteres bezweifelte Johannes Foitzik aus Neumarkt. "Das trifft vielleicht für einzelne Busse zu, aber das Haupt-Verkehrsaufkommen geht auf die vielen PKW zurück, die Schüler bringen und holen. Bei denen ändert sich aller Voraussicht nach nichts," erläuterte der Ortsvereinschef der Genossen. Im Gegenteil werde nach der nötigen Neuregelung der Verkehrsströme am Unteren Markt wohl eher dadurch die Situation zusätzlich verschärft.
