Erfreulich viele Parsberger gaben ihren Senf dazu

Veröffentlicht am 16.01.2014 in Presse
Die Dialog-Aktion der SPD stieß vor allemin den Ortsteilen auf große Resonanz. Bürgermeisterkandidat Martin Beiderbeck hat die Ergebnisse ausgewertet.
 
Jede Menge Themen für sein Wahlprogramm als Bürgermeisterkandidat, viel Gastfreundschaft und eine „Mitmachmentalität“ in der Bürgerschaft
– das alles hat Martin Beiderbeck bei den Dialogaktionen Ende vergangenen Jahres erfahren. Mit der Fragestellung „Parsberg wohin” und dem Motto „Gib deinen Senf dazu – oder ist
dir Parsberg Wurscht?” hatten die Genossen gleich zwei Dialogaktionen gestartet – erstere im Internet und die zweite bei Terminen vor Ort.
Zu dem Projekt gehörten 16 Dialogstationen
in allen Ortsteil von Parsberg, bei denen die Teilnehmer zu 13 Themenbereichen rund um die Stadtpolitik Stellung nehmen konnten. Inzwischen haben Beiderbeck und seine politischen Mitstreiter Christian Sinzinger, Christoph Pöppl-Neufert, Manuel März, Rainer Hierl, Alexander Eglmeier sowie die Stadträte Erwin Jung, Josef Hierl und Franz Rödl die Ergebnisse ausgewertet.
 
Interessante Ergebnisse
Die sieben aus Sicht der SPD interessantesten Ergebnisse des Bürgerdialogs
hat Beiderbeck schriftlich zusammengefasst.
Unter dem Stichwort „Infrastruktur ist verbesserungswürdig“ heißt es, dass unter anderem schlechte Straßenverhältnisse kritisiert wurden. Weitere Stichpunkte sind in diesem

Themenfeld der Wunsch nach schnellerem Internet sowie kinderwagenfreundlicher und behindertengerechter Planung. Aber auch das Fehlen eines Drogeriemarkt wurde genannt. Wichtig ist den Bürgern laut Beiderbeck, in einer lebendigen Gemeinde zu wohnen. „Ob in den Wirtshäusern oder auf den Straßen: Es soll etwas geboten sein.“ Die Bürger müssten jedoch auch motiviert werden, das Angebot zu nutzen, hieß es.
Das Thema Bauen sei vor allem in den Ortsteilen auf großes Interesse gestoßen. Neben der Ausweisung von
Baugrund in den Ortsteilen sollten auch Einzelbaugenehmigungen einfacher zu bekommen sein. Außerdem
wünschten die Bürger frühzeitigere und umfassendere Informationen über Projekte in Parsberg. Das Volksfest
sollte interessanter und einladender gestaltet werden. Beim Thema Gesundheit läge den Parsbergern vor allemam Herzen, dass alle Fachärzte vor Ort sein sollten und das Krankenhaus weiterhin erhalten werden sollte.
 
Sauberkeit und Ordnung
„Sauberkeit und Ordnung“ sollten in Parsberg und seinen Ortsteilen herrschen,
forderten laut Beiderbeck zahlreiche Bürger. Mülleimer ausleeren, Hecken schneiden oder das Kehren
der Straßen wurden dabei unter anderemgenannt. Bei den Terminen vor Ort habe er die Erfahrung gemacht, dass vor allem in den Ortsteilen die Bürger regen Gebrauch von dem Dialog-Angebot der SPD gemacht hatten. Im Hauptort selbst seien diese Termine weniger gut angenommen worden. Man sei allerdings bei Infoständen mit den Parsbergern ins Gespräch gekommen.
Beiderbecks Fazit: „Die Bürger wollen vor wichtigen politischen Entscheidungen stärker als früher eingebunden
und beteiligt werden.“

VON PETER TOST / Neumarkter Tagblatt

DER BÜRGERDIALOG
➤ Hintergrund: „Bürger ernsthaft an der
Stadtgestaltung zu beteiligen braucht
Zeit”, erklärt Beiderbeck. Die habe man
sich beim Bürgerdialog genommen.
➤ Ziel: Dabei sei man mit den Bürgern
ins Gespräch gekommen und habe mit
ihnen die Aufgaben und richtigen Antworten
für Parsberg gefunden.
 

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