Guttenberg lässt Gesetz von britischer Großkanzlei anfertigen

Veröffentlicht am 10.08.2009 in Bundespolitik

Nach einem Artikel von Heribert Prantl in der Sueddeutschen Zeitung, hat Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU) das "Gesetz zur Ergänzung des Kreditwesengesetzes" von der britischen Großkanzlei Linklater ausarbeiten lassen. Der Gesetzestext wurde dabei von Guttenbergs Ministerium ohne weitere Überprüfung weitergeleitet, so dass auf dem Gesetzestext noch der Name der Kanzlei lesbar war. Möglicherweise traut Guttenberg externem Sachverstand mehr, als dem eigenen. Ein Anzeichnen für Kompetenz wäre dies jedenfalls nicht.

Die Großkanzlei Linkslaters hat laut Nachdenkseiten.de auch besonders viel Beratergeld bei der Vermarktung toxischer Finanzprodukte über Off-Shore Plätze kassiert. Weitere Informationen finden sie im Artikel auf sueddeutsche.de sowie in einem Kommentar auf den Nachdenkseiten.

 
 

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