Mitgliederversammlung am 06.09.2019

Veröffentlicht am 19.09.2019 in Ortsverein

Versammlung des SPD Ortsvereins Darshofen

Bei  der letzten SPD –Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende Martin Beiderbeck auch  die Genossen aus Hohenfels begrüßen.

Das SPD Sommerfest im Hof der Gastwirtschaft Knerr am 14.08. war wieder ein voller Erfolg. Von Jahr zu Jahr steigt  die Zahl der Besucher.

Genossin Marianne Steuer berichtete aus dem Marktrat in Hohenfels.

Die anwesenden Stadträte Beiderbeck, Rödl und Hierl verkündeten die News aus dem Parsberger Stadtrat.

Die Entscheidung des Kreistags, das Krankenhaus in Parsberg zu schließen wurde heftig kritisiert. Bis vor wenigen Monaten wurde von allen Seiten der Bestand des Parsberger Kreiskrankenhauses noch zugesichert.

Aus dem Raum Parsberg werden sicherlich nur wenige Patienten künftig ins Klinikum Neumarkt wechseln. Die Parsberger gehen dann lieber nach Regensburg, wenn vor Ort kein

Krankenhaus  mehr besteht.

Große Empörung herrscht bei den Darshofener Genossen über die Entfernung der Tempo 30 Schilder an der Kreisstraße. Im Neumarktet Landratsamt herrscht anscheinend ein seltsames Demokratieverständnis, wenn der Wunsch von 14 Anliegern auf  Aufhebung der Tempobeschränkung eingegangen wird. Die Mehrheit der Darshofener  will die Beibehaltung von Tempo 30 vom Anwesen Plank bis zum Ortsende in Richtung Eichenhofen.

So wurde es auch vom Bauausschuss in der Sitzung vom 07.Mai beschlossen und an den Kreis weitergeleitet. Eigentlich sollte der stellvertretende Landrat Josef Bauer im Landkreis so viel Einfluss haben, dass die Beschlüsse seines Stadtrates auch vollzogen werden.

Aber ein Sachbearbeiter im Landratsamt ist der Meinung: „Es gibt hier keinerlei Grund für eine Geschwindigkeitsbegrenzung.“ Dabei wird aber nicht berücksichtigt, dass es entlang des Kerschbaches keinen Gehweg gibt und viele Radfahrer und Wanderer vom Labertal-Radweg  ins Kerschbachtal abbiegen. "Die Wanderer können sich ja durch einen beherzten Sprung in den Kerschbach in Sichheit bringen," so Franz Rödl. Auch müssen alle Kirchgänger, die zu Fuß zur Kirche gehen hier auf der Fahrbahn gehen, wil es keinen Gehweg gibt.

Aber wenn in Darshofen sogar ein Kinderspielplatz keinen Grund für eine Tempobegrenzung

darstellt, dann braucht  auch auf Wanderer und Kirchgänger keine Rücksicht genommen werden.

Der Großteil der Darshofener Bevölkerung hat jahrelang dafür plädiert, dass die Geschwindigkeit durch die Ortschaft gedrosselt wird. Bald zwanzig  Jahre lang galt jetzt Tempo 30 und die Reduzierung der Geschwindigkeit hat sich auch bewährt.

Anscheinend werden in Parsberg und Neumarkt die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Die Zeiten von „Freie Fahrt für freie Bürgert gehören der Vergangenheit an.

Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass der Verkehrsraum nicht ausschließlich dafür da ist, damit Autos möglichst schnell von A nach B kommen. Fußgänger und Radfahrer sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, leider noch nicht in Darshofen.

Stadtrat rat Hierl versprach, alles zu unternehmen, damit die Tempo 30 Schilder entlang des Kerschbaches und an der Eichenhofener Straße wieder angebracht werden. 

 
 

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