
Wenn die Situation in Griechenland nicht so dramatisch und traurig für viele Betroffene wäre, könnte über die Aussagen von Herrn Söder – und sein kaum vorhandenes ökonomisches Verständnis – gelacht werden.

Wenn die Situation in Griechenland nicht so dramatisch und traurig für viele Betroffene wäre, könnte über die Aussagen von Herrn Söder – und sein kaum vorhandenes ökonomisches Verständnis – gelacht werden.
Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hat erneute Warnungen in Richtung der griechischen Linkspartei SYRIZA ausgesprochen und Zweifel an einem Verbleib Athens in der Euro-Zone geäußert. »Was Griechenland angeht, müssen wir uns ehrlich machen und über einen Plan B diskutieren«, sagte Söder dem »Handelsblatt« angesichts neuer Konflikte in den Kreditverhandlungen. »Griechenland wird es wohl dauerhaft in der Euro-Zone nicht schaffen.« Der Minister erklärte weiter, die europäische Finanzpolitik werde im Bundestagswahlkampf wohl eine große Rolle spielen. »Die Union hat ein Urversprechen abgegeben: Der Euro wird so stabil wie die Deutsche Mark«, so Söder. Das unterscheide die CDU/CSU von der SPD.
Quelle: neues deutschland
Anmerkung Christian Reimann: Wenn die Situation in Griechenland nicht so dramatisch und traurig für viele Betroffene wäre, könnte über die Aussagen von Herrn Söder – und sein kaum vorhandenes ökonomisches Verständnis – gelacht werden. Wie z.B. soll der Euro stark sein, wenn permanent Anlässe – wie eben jetzt durch die Aussage des bayerischen Finanzministers – gefunden werden können, die Tür und Tor für Spekulanten an den Finanzbörsen öffnen? Wäre es keine Stärkung des Euros, wenn Personen wie Herr Söder sich klipp und klar zur europäischen Währung und ihren (derzeitigen) Teilnehmerstaaten bekennen würden?
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