Zur Veröffentlichung der EU-Agrarsubventionen

Veröffentlicht am 19.06.2009 in Landespolitik

Kommentar Helmut Himmler, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag:

„Manche Stellungnahmen der CSU sowie des Bauernverbandes kann man nur noch mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen. Es geht beileibe nicht darum, einzelne Subventionsempfänger an den Pranger zu stellen, sondern um transparente Ausleuchtung von Subventionsvorgängen. Die Steuerzahler – welche den Subventionsirrsinn finanzieren – haben ein selbstverständliches Recht zu erfahren, wer die Gelder erhält und für welche Leistungen diese gegeben werden. Wenn man sich die Empfänger riesiger Subventionsgelder betrachtet hat man den Eindruck, dass die Wahnsinnigen nicht mehr in Irrenhäusern sitzen, sondern in Politik und Wirtschaft längst die Macht übernommen haben.

Die Benachteiligten dieser absurden Subventionspraxis sind schließlich die vielen bäuerlichen Landwirtschaftsbetriebe in Bayern und im Landkreis Neumarkt. Bei ihnen kommt letztlich viel zu wenig von den erforderlichen Geldern an – weil sich vorher Molkereien, Fluglinien, die Lebensmittelindustrie, The Royal Family usw. glänzend haben bedienen lassen.

Diese unverantwortliche Geldverteilungspraxis müsse schleunigst geändert werden und diesbezüglich sind auch die Abgeordneten aus dem Landkreis im Bayerischen Landtag, Bundestag und im Europäischen Parlament zur Initiative aufgefordert.“

 
 

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