Foto: BayernLB
Auszug aus dem Vorwärts-Artikel von Martina Plötz:
Da reiben sich die bayerischen Steuerzahler verwundert die Augen. 10 Milliarden Euro pumpten die Bürgerinnen und Bürger des Freistaats zur Rettung in die Bayerische Landesbank, doch von den Gewinnen sehen sie vorerst nichts. Denn was die Bayerische Staatsregierung mit der Halbjahresbilanz als Trendwende bei der Staatsbank angekündigt hat, ist bestenfalls ein Silberstreif am Horizont.
„Das betriebswirtschaftliche Ergebnis der BayernLB für das erste Halbjahr 2009 ist zwar eine positive Nachricht, aber eben nur eine Momentaufnahme, die noch keine Bewertung des Geschäftsjahrs 2009 insgesamt zulässt“, bringt es Volkmar Halbleib, Haushaltspolitiker der Landtags-SPD auf den Punkt. Bei Betrachtung der überwiegend positiven Summen dürfe auch nicht vergessen werden, dass diese kurzfristige Entwicklung überhaupt erst durch die 10-Milliarden-Euro-Spritze der bayerischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für die Landesbank ermöglicht wurde.
