Keine steuerliche Benachteiligung für berufliche Schulen

Veröffentlicht am 24.07.2008 in MdB und MdL

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder setzt sich für eine Fortschreibung des Sonderausgabenabzugs bei der Steuererklärung für sämtliche bisher begünstigten berufsbildenden Schulen ein. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung für das Jahressteuergesetz 2009 ist vorgesehen, diesen zu kippen. Demnach sollen Eltern nur dann das Schulgeld steuerlich geltend machen können, wenn die besuchte Schule des Kindes zu einem allgemein bildenden Schulabschluss führt. Auszubildende einer ganzen Reihe von Berufen, die oft nur über den Besuch einer privaten Schule erlernt werden können, würden dann enorm benachteiligt, da das Schulgeld nicht mehr steuerlich abzugsfähig wäre.

Inzwischen haben sich verschiedentlich Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis Schwandorf-Cham an Marianne Schieder gewandt. In ganz Bayern wären von dieser Verschlechterung rund 450 berufsbildende Schulen betroffen, zum Beispiel Schulen für Altenpflege.

MdB Marianne Schieder hat sich daher mit der zuständigen Arbeitsgruppe Bildung und Forschung in der SPD-Fraktion in Verbindung gesetzt und in den Gesprächen erreicht, dass sich die SPD in den parlamentarischen Beratungen im Herbst 2008 für eine Fortschreibung der bisherigen Reglung einsetzen wird. "Ich halte die Herausnahme der steuerlichen Absetzbarkeit der berufsbildenden Schulen angesichts des dauernd beklagten Fachkräftemangels für einen fatalen Schritt in die falsche Richtung", erklärt die Bundestagsabgeordnete. Sie geht davon aus, dass die von ihr geforderte Änderung auch eine Mehrheit im Parlament finden werde.

Bürgerbüro Marianne Schieder, MdB
92533 Wernberg-Köblitz, Am Kalvarienberg 6 Tel. 09604/931211
Fax: 09604/931355
www.marianne-schieder.de (Externer Link!)

 
 

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