SPD setzt auf junge Zugpferde

Veröffentlicht am 24.11.2013 in Presse

Der 24-jährige Martin Beiderbeck kandidiert für den Parsberger Bürgermeisterposten. Auf Platz zwei der Stadtratsliste steht Christian Sinzinger.

Parsberg. Die SPD-Ortsvereine Parsberg und Darshofen wollen frischen Wind ins Rathaus bringen und haben am Freitagabend auf einer gemeinsamen Liste ihre Kandidaten für den Stadtrat und den Bürgermeisterposten nominiert. Der 24-jährige Martin Beiderbeck, der gleichzeitig einstimmig zum Bürgermeister-Kandidaten nominiert wurde, steht an der Spitze der Liste der Sozialdemokraten.

Auf Platz zwei steht der 23-jährige Parsberger Ortsvereinsvorsitzende Christian Sinzinger. Dieser verwies auf die neue Konstellation: „Die Konkurrenz hat ja schon vorgelegt, da hat sich nicht besonders viel getan. Bei uns schon.“. Neben den beiden Jungen an der Spitze finden sich aber auch die Stadträte Josef Hierl, Erwin Jung und Franz Rödl in der oberen Hälfte.

Genauso wie mit Pauline Eglmaier und Andreas Gerl zwei Nichtmitglieder. Fünf der Kandidaten für den Stadtrat sind Frauen. Acht sind jünger als 40. „Wir haben da schon eine gute Liste beisammen“, erklärte der Vorsitzende der Darshofener SPD Josef Hierl. „Das war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt“. Auch Landratskandidat Dirk Lippmann, der die Wahlleitung übernahm, zeigte sich beeindruckt: „Man sieht: In Parsberg wächst was zusammen“, lobte er. Das Ziel im Kreis sei natürlich das gleiche wie in der Stadt: Die SPD will dazugewinnen.

Bürgermeister-Kandidat Beiderbeck gab auch gleich die Marschrichtung vor: Die Zahl der Stadträte soll nach der Kommunalwahl von drei auf mindestens fünf steigen. Bei gleichbleibender Wahlbeteiligung wären das ein Plus von 6300 Stimmen oder 315 Vollwählern, rechnete der gelernte Industriekaufmann und Mathematik-Student vor. Diese Vorgabe heißt auch: Die SPD will 2014 ein Ergebnis von „25 Prozent plus x“ erreichen.

So unrealistisch sei dieses Ziel auch nicht, schließlich seien die Sozialdemokraten auch schon zu sechst im Stadtrat vertreten gewesen. Für die Bürgermeisterwahl wiederholte er sein Aussage aus dem Sommer, er wolle es in die Stichwahl schaffen. Hierfür gelte es, die Wähler zu überzeugen

Als die drei Säulen hierfür stellte er Transparenz, Glaubwürdigkeit und Gestaltungswille heraus. Dazu erklärte er seine fünf Schwerpunkte: Demografischer Wandel, Zusammenleben in der Gemeinde, Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung, Lebendige Gemeinde in der Oberpfalz sowie Verwaltung und Finanzen.

Sowohl im Stadtgebiet als auch in den Ortsteilen gelte es, die richtigen Impulse setzen. Anregungen dafür hat sich der Kandidat unter anderem in den Bürgerdialogen geholt, bei denen er viel im Stadtgebiet unterwegs war.

Seine Rolle definiert er dabei sowohl als „Bürgermoderator“ als auch als Macher: „Ein guter Bürgermeister ist für alle tätig und packt die Projekte auch an.“. Beiderbeck will mit seinem Team für lebendige Dörfer mit Kindern kämpfen und dafür, die Stadt Parsberg attraktiv zu halten. Die Bürger sollen dabei besser mitgenommen werden, als es bisher der Fall war. „Die Leute sollen sehen: Wenn ich was sage oder mache, dann bringt das was“, wünscht sich Beiderbeck. Für den Wahlkampf will die SPD die Idee des frischen Windes auch gleich umsetzen. „Es soll mal was anderes sein“, deuteten die Kandidaten an. Neben den Wahlaktionen soll es unter anderem auch den „Scheibenwischer“ wieder geben, von dem bislang bereits zwei Ausgaben verteilt wurden. Außerdem sollen die Ergebnisse des Bürgerdialogs demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 
 

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