
Alles nur Theater? Laut Albrecht Müller, dem Autor und Gründer der Nachdenkseiten gibt es einige Hinweise die diese Vermutung unterstützen. Das Kalkül könnte dabei aufgehen. Vor allem, da es bis zur nächsten Bundestag mehr ums Geld als ums Wähler gewinnen geht.
Eines ist jetzt schon klar: Über zu wenig Medienpräsenz kann sich der Seiltänzer und Gelegenheitsdemagoge Westerwelle nicht beklagen. Anstatt über die Person zu schreiben, sollte jedoch die enorme Diskrepanz des Stammtischgewäschs (Wer arbeitet muss mehr in der Tasche haben, als der der nicht arbeitet) auf der einen und harter Klientelpolitik (Steuergeschenke, Deregulierung, Ausweitung des Niedriglohnsektors) auf der anderen Seite im Vordergrund stehen. Ansonsten kann der Versuch der Bundesregierung, jeden verbal zu bedienen, durchaus aufgehen. Die politischen Weichen lassen sich dann auch im Hintergrund stellen. Man möchte nur hoffen, dass dies eine pessimistische Einschätzung ist.
